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Beantragung von Führungszeugnissen durch Antragsteller, die nicht in Deutschland wohnen

Örtliche Zuständigkeit

Führungszeugnisse werden vom zentralen Register des Bundesamts für Justiz erteilt. Die Anschrift lautet:

Bundesamt für Justiz
- Bundeszentralregister –
Sachgebiet IV21/IR
53094 Bonn
Germany

Form des Antrages

Der Antragsteller muss das 14. Lebensjahr vollendet haben. Der Betroffene kann sich bei der Antragstellung nicht - auch nicht durch einen Rechtsanwalt - vertreten lassen.

Der Antrag muss die vollständigen Personendaten des Betroffenen enthalten und von ihm persönlich unterschrieben werden. Die Personendaten und die Unterschrift müssen amtlich bestätigt sein.

Es genügt auch die Übersendung einer beglaubigten Fotokopie eines amtlichen Personalpapiers, aus der sich die Personendaten ergeben. Bitte beachten Sie, dass für die Unterschriftsbeglaubigung gesonderte Gebühren anfallen können.

Eine solche amtliche Bestätigung kann durch eine deutsche diplomatische oder konsularische Vertretung (Gebühr 20,00 Euro in £ Sterling) oder durch eine ausländische Behörde oder einen Notar erteilt werden.

Die entsprechenden Beglaubigungen können von der Botschaft London oder dem Generalkonsulat Edinburgh vorgenommen werden. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Die Öffnungszeiten finden Sie hier.

Gebühren

Die Gebühr für jedes Führungszeugnis beträgt 13,00 Euro.

Die Gebühr ist im Voraus zu entrichten auf das Konto Nr. 380 01005 (IBAN DE49370000000038001005) bei der Deutschen Bundesbank Filiale Bonn, BLZ 370 000 00 (BIC MARKDEF1370), Zahlungsempfänger: Bundesamt für Justiz unter Angabe des Aktenzeichens oder dem Antrag beizufügen.

Die Zahlung kann auch durch Übersendung eines in € ausgestellten und auf eine deutschen Bank bezogenen Verrechnungschecks erfolgen. Schecks aus Großbritannien können auch in £-Sterling ausgestellt sein.

Das Führungszeugnis kann erst nach Eingang der Gebühr oder Vorlage eines Zahlungsnachweises erteilt werden (§ 7 Abs. 2 JVKostO).

Verschiedenes

Das Führungszeugnis kann nur dem Antragsteller persönlich an seine Privatanschrift übersandt werden; diese Anschrift ist daher anzugeben. Auf Antrag kann das Führungszeugnis auch einer deutschen Behörde übersandt werden, wenn das Führungszeugnis von dieser Behörde benötigt wird. In diesem Fall ist die Anschrift der Behörde sowie der Verwendungszweck und/oder das Aktenzeichen des Empfängers anzugeben. Das Führungszeugnis kann nur in deutscher Sprache erteilt werden. Der Inhalt des Führungszeugnisses richtet sich nach den Bestimmungen des Bundeszentralregistergesetzes (BZRG).


Formular: Polizeiliches Führungszeugnis PDF / 58 KB

Informationen des Bundesamt für Justiz zum polizeilichen Führungszeugnis:

https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Ausland/Antrag/FAQ_node.html

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