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Informationen zur Pandemielage im Vereinigten Königreich und Hinweise für Reisende

Stand: 16.01.2021

Neueste Entwicklungen:

Im gesamten Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, Gibraltar sowie dem Überseegebiet Bermuda beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese als Risikogebiete eingestuft wurden. Aufgrund der aufgetretenen Variante wurde das Vereinigte Königreich als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021 müssen Einreisende aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht und grundsätzlichen Quarantänepflicht zudem den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen (mit Flugzeug beim Check-in/Boarding). Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen. (Es werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.)

Grundsätzlich einreisen dürfen jedoch:

  • Deutsche und Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedsstaaten oder Schengen-assoziierten Staaten (Island, Norwegen, der Schweiz und Lichtenstein)
  • Drittstaatsangehörige, die einen Wohnsitz [WRH1] und ein längerfristiges Aufenthaltsrecht in einem dieser Staaten besitzen, einschließlich nach Teil zwei des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (2019/C 384 I/01) berechtigte britische Staatsangehörige sowie ihre Familienangehörigen mit Aufenthaltsrecht in einem EU-Mitgliedsstaat oder Schengen-assoziierten Staaten (gemeint sind britische Staatsangehörige, die vor dem 31. Dezember 2020 einen Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat oder Schengen-assoziierten Staaten  hatten, sich somit dauerhaft dort aufgehalten haben).

Aber:

  • Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Nordirland müssen sich bei Einreise nach Deutschland online anmelden und den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests Tests (gilt nicht für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben) in deutscher oder englischer Sprache mitführen. Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein. Es werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentest müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, weitere Details finden Sie hier. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt einen Test- und Anmeldungsnachweis vorlegen. Dies gilt auch für Transitreisende.
  • Die britische Regierung hat angekündigt, dass ab 18. Januar 2021, 4 Uhr, bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey ein negativer COVID-19-Test vorzulegen ist, der ab der Testentnahme und bis zur Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anerkannt werden ein PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentests. Der negative Testnachweis in Englisch, Französisch, Spanisch, muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 11 Jahren. Weitere Informationen finden Sie hier. Einreisende nach England ohne negativen Covid-19 Test müssen mit einer Geldstrafe von mindestens 500,- GBP rechnen.

  • Die schottische Regierung hat angekündigt, ab 18. Januar 2021, 5 Uhr, ähnliche Einreisebeschränkungen für alle Reisenden (außer aus der Common Travel Area) nach Schottland einzuführen.

  • Die Ausweitung der Einreisebeschränkungen für Reisen nach Wales und Nordirland wird erwartet.

  • Details u.a. zu den vorangestellten neuesten Entwicklungen entnehmen Sie bitte den nachfolgenden FAQs.

  • Bitte verfolgen Sie die Informationen auf unserer Homepage und auf unserem Twitter-Feed (@GermanEmbassy). Sobald wir neue Erkenntnisse haben, werden wir diese hier veröffentlichen.

Fragen und Antworten

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Dort wurde zudem  eine neue Variante von COVID-19 festgestellt, die offenbar eine noch größere Ansteckungsgefahr bedeutet.

Das Robert-Koch-Institut hat das gesamte Vereinigte Königreich (England, Nordirland, Schottland und Wales), die Überseegebiete Bermuda und Gibraltar sowie die Kanalinsel Jersey als Gebiet mit hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland wird gewarnt.

Die Situation ändert sich ständig. Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/ oder verschärften Restriktionen.

Die vier Landesteile England, Nordirland, Schottland und Wales haben eigene, unterschiedliche Pandemieregeln mit unterschiedlichen und unterschiedlich gestaffelten regionalen Warnstufen (lockdown oder „tiers“ oder „protection levels“, oder „alert levels“).

Diese Warnstufen bringen voneinander abweichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit sich. Detaillierte Informationen finden Sie hier: hier für England, Schottland, Wales, NordirlandGuernsey, Alderney, Jersey und die Isle of Man.

Für England und Schottland gilt seit 05.01.2020 ein „lockdown“. In beiden Landesteilen sind Reisen, auch Auslandsreisen, nur bei Vorliegen zwingender Ausnahmegründe gestattet. Bitte informieren Sie sich vor einer Auslandsreise, ob diese unter den britischen Corona-Restriktionen, in dem für Sie und eventuelle Orte auf Ihrer Reiseroute geltenden Tiers erlaubt ist. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der britischen Regierung.

Hotels und andere Unterkünfte im Vereinigten Königreich sind für Reisende geöffnet, die keine Möglichkeit der Weiterreise haben. Rein touristische Aufenthalte sind nicht gestattet. Der nationale Zugfern- und öffentliche Nahverkehr sind in Betrieb.

Derzeit bestehen Einreiseverbote (keine touristischen Reisen) und Einreisebeschränkungen (Covid-19-Test, Quarantäne) für das Vereinigte Königreich. Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/ oder verschärften Restriktionen. Weitere Informationen erhalten Sie hier

Alle Reisenden müssen frühestens 48 Stunden vor Einreise online eine elektronische Anmeldung („Passenger Locator Form“) ausfüllen. Die Anmeldung muss bei der Einreise nachgewiesen werden. Nähere Informationen und den Zugang zum Online-Formular finden Sie auf den Webseiten der britischen Regierung.

Die britische Regierung hat angekündigt, dass ab 18. Januar 2021, 4 Uhr, bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey ein negativer COVID-19-Test vorzulegen ist, der ab der Testentnahme und bis zur Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anerkannt werden PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentest. Der negative Testnachweis in Englisch, Französisch, Spanisch muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 11 Jahren. Weitere Details finden Sie hier. Einreisende nach England ohne negativen Covid-19-Test müssen mit einer Geldstrafe von mindestens 500,- GBP rechnen.

Die schottische Regierung hat angekündigt, ab 18. Januar 2021, 5 Uhr, ähnliche Einreisebeschränkungen für alle Reisenden (außer aus der Common Travel Area) nach Schottland einzuführen.

Die Ausweitung der Einreisebeschränkungen für Reisen nach Wales und Nordirland wird erwartet.

Die britische Regierung hat darüber hinaus angekündigt, dass ab dem 18. Januar 2021, 5 Uhr die Liste der „Reisekorridore“ („travel corridors“) vorübergehend außer Kraft gesetzt wird. Für Reisende aus Deutschland ändert sich diesbezüglich nichts. Es besteht weiterhin die Pflicht sich nach Einreise in eine zehntägige häusliche Quarantäne zu begeben.

Bis dahin gilt:

Alle Reisenden, die aus einem Land/ Gebiet außerhalb der von den Landesteilen definierten „Reisekorridore“ („travel corridors“) einreisen, müssen sich zusätzlich zur Vorlage eines negativen Testergebnisses in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben. Dies gilt auch für Reisende aus einem Land innerhalb des jeweiligen Reisekorridors, die sich in den letzten 14 Tagen auch nur besuchsweise in einem Land/ Gebiet außerhalb des jeweiligen Reisekorridors aufgehalten haben. Die Quarantänepflicht gilt auch für aus Deutschland kommende Reisende und zwar in allen Landesteilen. Angaben zu den Ländern der Reisekorridore finden Sie auf den Webseiten der Regierungen der Landesteile: England, Nordirland, Schottland und Wales.

Reisende in häuslicher Quarantäne in England haben die Möglichkeit, sich fünf volle Kalendertage nach Einreise (z. B. Einreise am Sonntag, Test frühestens am Freitag) freiwillig einem kostenpflichtigen Covid-19-Test (Test to release) bei einem lizensierten Labor zu unterziehen und bei negativem Testergebnis die häusliche Quarantäne vorzeitig zu beenden. Diese Regelung gilt nur für England und nicht für die anderen Landesteile.

Zuwiderhandlungen gegen die Anmelde- und Quarantänepflichten können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden.

Reisende aus der Republik Irland, von den Kanalinseln und von der Isle of Man sind grundsätzlich von allen Anmelde- und der Quarantänepflichten befreit.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die deutschen Vertretungen keine Einzelfragen zu den britischen Anmelde- und Quarantänebestimmungen beantworten können.

Für Fragen steht Ihnen montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter 0044 800 678 1767 (aus Deutschland) bzw. 0800 678 1767 (aus dem Vereinigten Königreich) zur Verfügung.

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt, jedoch nicht für touristische Zwecke. Alle Transitreisenden, auch Transitreisende im Flughafentransit die sich nur im Transitbereich aufhalten, müssen vor Einreise online die elektronische Anmeldung („Passenger Locator Form“) ausfüllen und einen negativen Covid-19-Test vorlegen.

Im gesamten Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, Gibraltar sowie dem Überseegebiet Bermuda beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese als Risikogebiete eingestuft wurden. Aufgrund der aufgetretenen Variante wurde das Vereinigte Königreich als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021 müssen Einreisende aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht und grundsätzlichen Quarantänepflicht zudem den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen (mit Flugzeug beim Check-in/Boarding). Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen. (Es werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.)

Einreisen dürfen jedoch:

  • Deutsche und Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedsstaaten oder Schengen-assozierten Staaten (Island, Norwegen, der Schweiz und Lichtenstein)
  • Drittstaatsangehörige, die einen Wohnsitz und ein längerfristiges Aufenthaltsrecht in einem dieser Staaten besitzen, einschließlich nach Teil zwei des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (2019/C 384 I/01) berechtigte britische Staatsangehörige sowie ihre Familienangehörigen mit Aufenthaltsrecht in einem EU-Mitgliedsstaat oder Schengen-assoziierten Staaten (gemeint sind britische Staatsangehörige, die vor dem 31. Dezember 2020 einen Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat oder Schengen-assoziierten Staaten hatten, sich somit dauerhaft dort aufgehalten haben)

Aber:

  • Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Nordirland müssen sich bei Einreise nach Deutschland online anmelden und den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (gilt nicht für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben) in deutscher oder englischer Sprache mitführen. Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein. Es werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, weitere Details finden Sie hier. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt einen Test- und Anmeldungsnachweis vorlegen. Dies gilt auch für Transiteisende.

Die Entscheidung, wer nach Deutschland einreisen darf, trifft ausschließlich die Bundespolizei. Sollten Sie Fragen zu Ihrer Einreise haben, können Sie sich an die Dienststelle der Bundespolizei an Ihrem deutschen Zielflughafen wenden. Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage nach Möglichkeit die angegebene Mailanschrift. Trotz des sehr hohen Anfragevolumens bemüht sich die Bundespolizei, alle Anfragen binnen zwölf Stunden zu beantworten. Die Antwort der Bundespolizei sollten Sie für die Reise ausgedruckt oder abrufbereit auf Ihrem Mobilgerät mit sich führen.

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg
Telefon: 040 50027-0
E-Mail: bpolifh.ham@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Bremen
Telefon: 0421 53616-6
E-Mail: bpolrfh.bre@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover
Telefon: +49 511 7281-1111
E-Mail: bpolifh.haj@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin Brandenburg
Telefon: +49 30 856211-0
E-Mail: bpoli.ber@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf
Telefon: +49 211 9518-0
E-Mail: bpolifh.dus@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn
Telefon: +49 2203 9522-0
E-Mail: bpolifh.cgn@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Erfurt-Weimar
Telefon: +49 361 22008-0
E-Mail bpoli.erfurt@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Leipzig/Halle
Telefon: +49 34204 736-0
E-Mail: bpoli.leipzig@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Dresden
Telefon: +49 351 881-1600
E-Mail: bpoli.dresden.fh-leitstelle@polizei.bund.de

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 3400-4999
E-Mail: bpold.frankfurt@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Saarbrücken
Telefon: +49 6893 9493-0
E-Mail: bpolr.scn@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart
Telefon: +49 711 78781-0
E-Mail: bpolifh.str@polizei.bund.de

Bundespolizei Flughafen München
Telefon: +49 89 97307-0
E-Mail: bpol.muc@polizei.bund.de

Deutsche und andere Staatsangehörige der EU-/ EWR- und assoziierten Staaten dürfen seit diesem Zeitpunkt wieder nach Frankreich einreisen oder durch Frankreich durchreisen. Dies gilt auch für Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in der EU bzw. im EWR und den assoziierten Staaten. Voraussetzungen dafür sind, dass die Reise essentiell ist und ein maximal 72 Stunden vorher abgegebener Covid-Test (ab dem 18.01. werden nur noch PCR-Tests akzeptiert) negativ verlaufen ist. Bis dahin werden hilfsweise auch Antigentests (VUI-2020-12-01) der folgenden Anbieter akzeptiert. Bei LKW-Fahrern werden auch nach dem 17.01. weiterhin, wie bisher, ersatzweise Antigen-Tests akzepiert. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Durchreise durch Frankreich eine Bescheinigung („attestation de déplacement vers la France depuis le Royaume-Uni“) über Zweck und Ziel der Reise bei sich führen müssen. Detaillierte Informationen zu den französischen Regelungen finden Sie hier.

Reisen aus dem Vereinigten Königreich in die Niederlande sind seit 23.12.2020 bei Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten PCR-Tests wieder möglich. Meldungen, denen zufolge LKW-Fahrer im Güterverkehr ohne Test in die Niederlande ein- und von dort nach Deutschland weiterreisen können, können nicht bestätigt werden. Für diesen Personenkreis besteht die Gefahr, in den Niederlanden steckenzubleiben. Zusätzlich zu den bestehenden Erfordernissen müssen Reisende mit dem Flugzeug seit dem 15.01.2021 und Reisende mit der Fähre ab dem 19.01.2021 unmittelbar vor Abflug oder Abfahrt einen negativen Schnelltest vorweisen. Bitte beachten Sie darüber hinaus die Reise-und Sicherheitshinweise für die Niederlande.

Durchreisen durch Belgien in andere EU- und Schengenstaaten sind wieder möglich. Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Belgien sowie die Hinweise der belgischen Botschaft in London. Alle Reisenden müssen eine Online-Einreiseanmeldung abgeben. Sofern die Durchreise 48 Stunden nicht übersteigt, sind weder eine Einreiseanmeldung noch der Nachweis eines negativen Covid-Tests erforderlich.

Deutsche Staatsangehörige dürfen jederzeit und uneingeschränkt nach Deutschland einreisen.

Die Einreise nach Deutschland aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island ist uneingeschränkt und ohne triftigen Grund möglich.

Für Einreisen aus dem Vereinigten Königreich und anderen Nicht-EU-Staaten gelten die allgemeinen pandemiebedingten-Einreiseverbote/-restriktionen der Europäischen Union.

Allgemeine Informationen der EU-Kommission zur Wiederaufnahme des Reiseverkehrs in Zeiten von Corona finden Sie hier.

Informationen des BMI finden Sie hier

D.h.: Für die Einreise aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland gelten seit dem 1. Januar 2021 die Bestimmungen für Drittstaaten. Reisende dürfen nur noch nach Deutschland einreisen, wenn sie zu ihrem Wohnsitz zurückkehren, eine wichtige Funktion ausüben oder ihre Reise zwingend ist.

Ab dem 1. Januar  2021 sind unbeschränkte einreisen nach Deutschland für Gebietsansässige folgender Staaten uneingeschränkt möglich:

  • Australien
  • Japan
  • Neuseeland
  • Singapur
  • Südkorea
  • Thailand

Darüber hinaus soll diese Liste um China und die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau erweitert werden, sobald die gegenseitige Einreisemöglichkeit festgestellt wird.

Für Personen, die in anderen als den vorstehend genannten Drittstaaten ansässig sind, gelten die bisherigen Einreisebeschränkungen fort, d. h. sie dürfen nur nach Deutschland einreisen, wenn sie eine wichtige Funktion ausüben oder ihre Reise zwingend notwendig ist. Ansässig ist eine Person in einem Staat, wenn sie dort entweder ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Ein Wohnsitz ist insbesondere dann begründet, wenn die letzten sechs Monate dort verbracht wurden.

Deutsche Staatsangehörige sind von den Einschränkungen nicht betroffen.

Auch Unionsbürger und Staatsangehörige Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie (Ehepartner, minderjährige ledige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder) sind von den Einreisebeschränkungen ausgenommen.

Das gleiche gilt für Drittstaatsangehörige mit einem bestehenden längerfristigen Aufenthaltsrecht in einem EU- oder Schengenstaat (Aufenthaltstitel oder längerfristiges Visum) und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie, soweit die pass- und visarechtlichen Bestimmungen erfüllt sind.

Die Ersteinreise von anderen Drittstaatsangehörigen dagegen ist nur bei Vorliegen einer der Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen möglich, d. h. wenn die Person entweder ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem Drittstaat hat, der auf der deutschen „Positivliste“ steht oder die Einreise zwingend notwendig ist. Für Einreisen von Familienangehörigen von Familienangehörigen aus Drittstaaten, die nicht auf der „Positivliste“ stehen, gelten besondere Bedingungen.

Detaillierte Informationen

  • in welchen Fällen Einreisen als zwingend notwendig gelten bzw.
  • welche besonderen Bedingungen für Einreisen von Familienangehörigen aus Drittstaaten, die nicht auf der „Positivliste“ stehen, gelten

und andere hilfreiche Hinweise finden Sie bei der Bundespolizei.

Vor Ihrer Reise müssen Sie sich dann über eine digitale Einreiseplattform anmelden, wenn Sie sich in den vorangegangenen zehn Tagen (auch nur kurz) in einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Aufgrund der aufgetretenen Variante wurde das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet). Eine vollständige Liste aller Risikogebiete finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

So funktioniert die digitale Einreiseanmeldung:

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihre Fluglinie, Bahn- oder Fährgesellschaft wird vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen.

Ausgenommen von der Pflicht zur Anmeldung wären folgende Personengruppen. Dies trifft derzeit jedoch nicht auf das Vereinigte Königreich zu:

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise (Transit) in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren.



Sie reisen nach Deutschland ein und haben sich in den vorangegangen zehn Tagen vor der Einreise (auch nur kurz) im Vereinigten Königreich aufgehalten? Dann müssen Sie

  • vor Einreise den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen und
  • sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne: es gilt das Recht des Bundeslandes).

Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein.

Für die Einreise nach Deutschland werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Weitere Details finden Sie hier.

Uns liegen Berichte vor, dass Fluggesellschaften negative Testergebnisse des NHS nicht anerkennen – mit der Begründung, dass der NHS ausdrücklich nicht für internationale Reisen teste.

Der Test kann nicht mehr bei oder unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt den Testnachweis vorlegen.

Auch bei Einreisen aus Irland nach Deutschland ist ab sofort ein negativer COVID-19-Test vorzulegen. Informationen finden sie hier

Die Quarantäne kann mit einem negativen Testergebnis frühestens fünf Tage nach Einreise beendet werden. Bitte informieren Sie sich über die genauen Quarantäneregelungen bei den Gesundheitsbehörden Ihres Bundeslandes. Ob ein zweiter Test nach Einreise erforderlich ist, klären Sie bitte mit der für Ihren Aufenthaltsort zuständigen Behörde. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie hier.

Eine vollständige Liste aller Risikogebiete finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

Informationen der Bundesländer finden Sie unter den folgenden Links:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Eine allgemeine Übersicht findet sich hier:

Das öffentliche Leben in Deutschland unterliegt erheblichen, sich ständig ändernden Einschränkungen. Die aktuellsten Regelungen finden Sie hier.

Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/ oder verschärften Restriktionen.

In der Europäischen Union gilt die sog. EU-Fluggastrechteverordnung. Sie sieht vor, dass Fluggesellschaften im Falle von erheblichen Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungsleistungen bzw. Betreuungsleistungen (z.B. Mahlzeiten und Hotelübernachtung) erbringen. Die EU-Kommission hat sog. Auslegungsleitlinien veröffentlicht, um die Lesart der Verordnung zu vereinfachen.

Um Ansprüche geltend machen zu können, rät das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) zu folgenden Schritten:

  • Airline informieren: Nehmen Sie Kontakt zur Fluggesellschaft auf, um ihre Ansprüche geltend zu machen.
  • Ausgaben dokumentieren: Bewahren Sie Belege für Hotel, Taxi- oder Verpflegungskosten auf, die aufgrund von Flugverspätung, Ausfall oder Nichtbeförderung entstanden sind.
  • Bestätigung einholen: Lassen Sie sich den Flugausfall, die Verspätung oder Nichtbeförderung schriftlich vom Bodenpersonal der zuständigen Airline bestätigen, möglichst unter Angabe des konkreten Sachverhaltes. Verweigert ein Mitarbeiter ein entsprechendes Schriftstück aufzusetzen, dann lassen Sie sich die Situation von anderen Mitreisenden schriftlich bestätigen.
  • Screenshot bei Online-Beschwerde: Wird ein Online-Beschwerdeformular der Fluggesellschaft ausgefüllt, sollten Sie zur Sicherheit einen Screenshot anfertigen.
  • außergerichtliche Streitbeilegung: Weigert sich die Airline die (berechtigten) Ansprüche innerhalb von 2 Monaten zu erfüllen, empfehlen wir zunächst den Weg der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Auch das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) bietet Information zu diesem Thema.

Bitte beachten Sie unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Es bestehen keine zusätzlichen, durch die Pandemie bedingten Einschränkungen für die Mitnahme von Haustieren.

Allgemeine Informationen zur Mitnahme von Haustieren finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die Hinweise des NHS:

  • Falls Sie an Husten und/ oder Fieber und/ oder Geschmacks- und Geruchsverlust und/ oder weiteren Symptomen leiden, müssen Sie sich zusammen mit allen anderen Haushaltsmitgliedern für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben.
  • Falls Sie Beratung zu Ihrem Gesundheitszustand und/oder ärztliche Behandlung benötigen, wenden Sie sich bitte an den NHS 111 Online Coronavirus Service oder rufen Sie die Hotline 111 des NHS an. Die Hotline wird sehr stark nachgefragt. Bitte rechnen Sie mit Verzögerungen. Die kostenlose Hotline steht allen Patienten zur Verfügung, auch Touristen und anderen Besuchern.
  • Bitte besuchen Sie bei Verdacht auf Coronavirus/ Covid-19 keinen Arzt, keine Apotheke oder andere Einrichtung ohne telefonische Vorankündigung.

Die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts soll es Ihnen ermöglichen wichtige Informationen, beispielsweise zur Situation in Ihrem jeweiligen Gastland, Reisebeschränkungen, Naturkatastrophen oder (relevant insbesondere für Entwicklungsländer und touristische Destinationen, an denen der Flugbetrieb eingestellt wurde) Hinweise auf möglicherweise geplante Rückholaktionen.

Die Mitteilungen der Botschaft ersetzen nicht die regelmäßige Lektüre von Printmedien oder die Informationen von Nachrichtensendungen. Sie gehen nicht auf Einzelfälle (z. B. Flugausfälle) ein. Betroffene sollen sich gerade in Krisenzeiten durchgehend über die Medien, Reiseveranstalter/ Luftfahrtgesellschaften, Flughäfen etc. auf dem Laufenden halten.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Weitere Informationsquellen:

Robert Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin

Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus

Bundesregierung

Bundesregierung - Muster-Quarantäneverordnung

Reisen: Auswärtiges Amt

Arbeitsrecht, Kurzarbeitergeld: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weiterhin können Sie sich mit Ihrem arbeitsrechtlichen Anliegen an eine/n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt oder - falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind - an Ihre Gewerkschaft wenden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat ergänzend einen FAQ- Bereich für arbeitsschutzrechtliche Fragestellungen hier eingerichtet.

Finanzielle Unterstützungsangebote, zur Kinderbetreuung oder Hilfsangeboten in Krisensituationen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

Reisebeschränkungen/Grenzkontrollen etc.: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (z.B. finanzielle Unterstützung für Unternehmen): Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Lebensmittel, Landwirtschaft, Haustiere: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Forschung, Studium und BAföG: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Luft-, Straßen-, Schienenverkehr, Seeschifffahrt: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturhttps://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/Corona/corona-uebersicht.html

Aktuelle Informationen für Passantragsteller

Leider ist die Botschaft angesichts der dramatischen Verschärfung der pandemischen Lage und des „National lockdowns“ in England und ähnlichen Restriktionen in Wales und Nordirland gezwungen, die Dienstleistungen der Passstelle der Botschaft ab 11.01.2021 bis auf weiteres zu reduzieren.

Informationen für Passanträge und Personalausweisanträge bei der Botschaft London

Leider ist das Generalkonsulat angesichts der dramatischen Verschärfung der pandemischen Lage und des „National lockdowns“ in Schottland gezwungen, die Dienstleistungen der Passstelle des Generalkonsulats bis auf weiteres zu reduzieren. 

Informationen für Pass- und Personalausweisanträge beim Generalkonsulat Edinburgh

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