Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Informationen für Reisende in Großbritannien und Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Stand: 27.05.2020

Die Botschaft London und das Generalkonsulat Edinburgh haben eine Hotline für Deutsche im Vereinigten Königreich eingerichtet: +44 (0)20 7824 1377 (täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet)

Bevor Sie anrufen, lesen Sie bitte unsere FAQs (siehe unten) und die FAQs des Auswärtigen Amts.

Sie können sich auch jederzeit per Email an die Botschaft London oder das Generalkonsulat Edinburgh wenden.

Generelle Hinweise des Auswärtigen Amtes zum Coronavirus (COVID-19) finden Sie hier.

Fragen und Antworten

Reisende ohne Wohnsitz im Vereinigten Königreich sollten sich aufgrund weitgehend wegfallender Flugverbindungen um eine rasche Rückreise nach Deutschland bemühen.

Deutsche, die in Großbritannien wohnen, haben ebenfalls die Möglichkeit nach Deutschland zurückzureisen, auch wenn sie dort keinen festen Wohnsitz haben. Die Frage, ob eine Rückreise sinnvoll ist, hängt von den Umständen ab und kann von der Botschaft nicht pauschal beantwortet werden.

Bitte beachten Sie, dass in Deutschland Hotels geschlossen sind und die Anmietung von Wohnraum derzeit schwierig ist.

Die britische Regierung hat am 11.05.2020 leichte Lockerungen für das öffentliche Leben in Englan beschlossen. Die Regierungen in Schottland, Wales und Nordirland haben hierzu eigene Regelungen beschlossen. Eine genaue Übersicht über die aktuellen Regelungen (auf Englisch) finden Sie hier für England, Schottland, Wales und Nordirland.

Nach den Erkenntnissen der Botschaft unterliegt die Fahrt zum Flughafen bzw. zum Bahnhof (und ggf. auch zur Botschaft zur Beschaffung von Reisedokumenten) bei Vorlage geeigneter Nachweise (Tickets, Buchungsbestätigungen, ggf. Terminbestätigung der Botschaft für Passantrag o. ä.) keinen Einschränkungen.

Die britische Regierung hat am 22.05.2020 bekannt gegeben, dass sich ab dem 08.06.2020 alle Einreisenden nach Großbritannien in eine 14-tägige Quarantäne (häusliche Isolierung) begeben müssen. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 1.000 GBP bestraft. Einreisende müssen verpflichtend vor oder spätestens bei Einreise ein Online-Formular ausfüllen. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Pfund belegt. Weitere Informationen, auch zu Ausnahmeregelungen, entnehmen Sie bitten den folgenden Webseiten hier und hier.

Nach Erkenntnissen der Botschaft gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsangehörige nach Großbritannien. Weitere Informationen finden Sie bei den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes sowie auf der Webseite der britischen Regierung.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland und Europa weiter nachhaltig zu verlangsamen und Infektionsketten zu durchbrechen, bestehen auch an den Luftbinnengrenzen Deutschlands und damit auch für Reisen aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland Reisebeschränkungen. Die Regelungen wurden bis zum 15. Juni 2020 verlängert.

Generell gilt: Nicht zwingend notwendige Reisen sollten unbedingt unterlassen werden. An den Außengrenzen ist grundsätzlich allen Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, die Einreise nicht erlaubt, sofern kein dringender Einreisegrund vorliegt.

Die Entscheidung über die Möglichkeit der Einreise trifft die Bundespolizei vor Ort.

Bei Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) werden in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Für deutsche Staatsangehörige bestehen keine Einreisebeschränkungen, sie dürfen in jedem Fall nach Deutschland einreisen.

Zudem ist die Rückreise von Unionsbürgern und von Staatsangehörigen des Vereinigten Königreichs, Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands mit ihren Familienangehörigen in ihren Heimatstaat oder zu ihrem gewöhnlichen Wohnsitz in Deutschland oder einem anderen Staat zulässig. Die Durchreise durch Deutschland ist grundsätzlich nur zulässig, sofern es keine alternativen Verkehrsverbindungen gibt und die Weiterreise auch durch Transitstaaten gesichert ist. Verkehrsbedingte Aufenthalte sollen grundsätzlich eine Nacht nicht überschreiten. Der Reisezweck und die Einreisevoraussetzungen für die Ziel- und Transitstaaten sind glaubhaft zu machen, beispielsweise durch Fahrkarten oder Flugscheine. Dies gilt entsprechend für die Heimreise von Drittstaatsangehörigen in ihren Herkunftsstaat oder in den Staat, in dem sie aufgrund eines längerfristigen Aufenthaltstitels, einschließlich eines Visums für den längerfristigen Aufenthalt, zum Aufenthalt berechtigt sind und in dem sie ihren Wohnsitz haben.

Einreisen dürfen auch bevorrechtigte Personen, wie EU-Parlamentarier oder akkreditierte Diplomaten, soweit die Einreise in Ausführung ihrer Funktion erfolgt.

Reisende ohne deutsche Staatsangehörigkeit dürfen im Übrigen nur nach Deutschland einreisen, wenn dafür ein dringender Grund besteht.

Die dringenden Gründe sind grundsätzlich unter Vorlage von Belegen oder in sonstiger geeigneter Weise glaubhaft zu machen.

Die Einreise ist nur zulässig, wenn die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden (beispielsweise Besitz gültiger Grenzübertrittspapiere und gegebenenfalls erforderlicher Visa). Insbesondere ist für Einreisen zu längerfristigen Aufenthalten, z.B. Wohnsitznahme in Deutschland, auch weiterhin ein von der Auslandsvertretung ausgestelltes Visum für den längerfristigen Aufenthalt (Kategorie D) erforderlich. Die Visastelle der Botschaft ist derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen; Visumanträge werden nur in unabweisbaren Notfällen bearbeitet.

Dringende Gründe für eine Einreise liegen insbesondere in den nachfolgend aufgeführten Fällen vor.

1. Berufsbedingte Gründe

  • berufliche Tätigkeiten, beschränkt auf systemrelevante Geschäftsfelder laut der Mitteilung der Europäischen Kommission: Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte während des COVID-19-Ausbruchs, AB1. C 1021 vom 30. März 2020, auch Maschinenbau, Presse, Medien und Medienproduktion.
  • Ab- und Anmustern von Seeleuten und Binnenschiffern
  • Durchreise zu beruflichen Zwecken, sofern die Einreise in den Zielstaat zum Zweck der Berufsausübung nachweislich möglich ist und keine Alternativverbindungen existieren

2. Familiäre Gründe

  • Begleitung des deutschen Ehegatten oder des eingetragenen Lebenspartners zur Wohnung oder zur Wohnsitznahme in Deutschland
  • Nachzug zum in Deutschland wohnenden Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner (Deutscher oder Freizügigkeitsberechtigter) zu dessen Wohnsitz, sofern dies einer Wiederherstellung der familiären Lebensgemeinschaft dient.
  • Begleitung deutscher Kinder durch den Sorgeberechtigen nach Deutschland zur Wohnsitznahme, auch wenn der deutsche Ehegatte oder Lebenspartner im Ausland verbleibt
  • Besuch von Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern, wenn einer der Partner über einen Wohnsitz in Deutschland verfügt
  • Sorgerechts- und Umgangsangelegenheiten zur Betreuung von minderjährigen Kindern
  • Niederkunft der Ehefrau, der eingetragenen Lebenspartnerin oder der Lebensgefährtin.
  • Teilnahme an einer Beerdigung bis zur Verwandtschaft zweiten Grades auch des Ehegatten: Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister.

3. Medizinische Gründe

  • Pflege von Familienangehörigen (Verwandtschaft zweiten Grades auch des Ehegatten: Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister), die in Deutschland leben.

  • ärztliche Behandlung, wenn eine ärztliche Bestätigung vorliegt, dass ohne diese eine lebensbedrohliche Verschlechterung oder bleibende erhebliche Schäden zu befürchten sind

4. Ausbildungs- und Studienzwecke

  • Fortführung der Ausbildung oder des Studiums bei Präsenznotwendigkeit, Rückkehr an den Wohnsitz ist jedoch unabhängig davon erlaubt
  • Ersteinreise, nur bei Vorlage einer Bescheinigung der Lehr- oder Studieneinrichtung über Erforderlichkeit der persönlichen Anwesenheit und Unterkunftsnachweis

Grundsätzlich liegen in folgenden Fälle keine triftigen Gründe vor:

  • Besuch von Verwandten, Bekannten oder Freunden
  • Ausübung einer Tätigkeit als Au-Pair, soweit noch kein Wohnsitz im Bundesgebiet genommen wurde
  • Schüleraustausch oder Schulreisen
  • Eheschließung im Bundesgebiet
  • Einreisen zu touristischen Zwecken oder zum Einkaufen

Weitere Informationen des Bundesinnenministeriums finden Sie hier.

Gelegentlich hat es Missverständnisse über die notwendig mitzuführenden Dokumente oder die Auslegung der Rechtsvorschriften gegeben.

Daher raten wir, bei  Zweifeln vor Kauf eines Flugtickets per Email zu klären, ob eine Einreise voraussichtlich erlaubt würde.

Wenn Sie einen vorläufigen positiven Bescheid erhalten, sollten Sie den Mailverkehr und die beigefügten Dokumente auf Nachfrage der Fluggesellschaft und der Bundespolizei vorzeigen können.

Für Flugreisende sind derzeit folgende Grenzpolizeistationen zuständig:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin-Tegel

Telefon: +49 (0)30 41033-0

Fax: +49 (0)30 4123086

E-Mail: bpoli.tegel@polizei.bund.de

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 3400-4999

Fax: +49 (0)69 693075

E-Mail: bpold.frankfurt@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 9518-0

Fax: +49 (0)211 9518-111

E-Mail: bpolifh.dus@polizei.bund.de

Eine vollständige Übersicht der Standorte der  Bundespolizei finden Sie hier.

Wichtig: Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in London und das Generalkonsulat in Edinburgh können keine Bescheinigungen über die Zulässigkeit eines Grenzübertritts erteilen.

Es existieren weiterhin täglich Flüge, Züge und Fähren aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland bzw. nach Calais.

Unverbindliche Informationen zu noch bestehenden Flug-Verbindungen finden Sie hier (keine Gewähr). Bitte erkundigen Sie sich selbst, ob eventuell gewählte Reiseverbindungen am Reisetag noch Bestand haben.

Die Botschaft kann Ihnen bei einer Flugstornierung oder Umbuchung nicht behilflich sein.

Wenden Sie sich bitte direkt an die Fluggesellschaft bzw. Ihren Reiseveranstalter, um die Rückreisemodalitäten zu klären.

Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise an der Grenze oder am Flughafen Nachweise über Ihre Angaben gefordert werden. Das kann die Familienzugehörigkeit Ihrer Mitreisenden betreffen oder ist bei Transitreisenden beispielsweise durch ein Zugticket zur Weiterreise in die Heimat zu belegen. Falls Sie oder Ihr Ehepartner der Visumpflicht unterliegen, müssen Sie einen gültigen und anerkannten Aufenthaltstitel in Deutschland oder ein Visum vorweisen. Auch Berufspendler und Personen, die aus einem triftigem Grund (beispielsweise einem lebenswichtigen Arztbesuch) einreisen, sollten geeignete Nachweise mit sich führen.

Für weitere Informationen können Sie auch die FAQs der Bundespolizei verwenden.

Die Bundesrepublik und die Bundesländer haben vereinbart, dass zukünftig keine Quarantäneverpflichtung mehr bei Einreise aus einem anderen EU-Mitgliedstaat, Schengenstaat oder aus Großbritannien bestehen soll, sofern der betreffende Staat keine Zahl an Neuinfektionen in Höhe von 50 pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist.

Alle Einreisenden aus Drittstaaten, die nach mehr als einem Tag im Ausland in ihren Wohnsitz in Deutschland zurückkehren, benötigen weiterhin eine obligatorische zweiwöchige Quarantäne. Nach dem Beschluss soll die Quarantänepflicht nicht gelten, wenn für einen solchen Drittstaat positiv festgestellt wurde, dass das dortige Infektionsgeschehen so moderat ist, dass nicht pauschal von einer Ansteckungsgefahr des Einzelnen ausgegangen werden kann.

Bitte erkundigen Sie sich auf der Internetseite des Bundeslandes, in das Sie einreisen wollen, ob und ab welchem Zeitpunkt die Quarantänepflicht für Einreisen aus EU-Mitgliedstaaten aufgehoben wurde und welche genauen Vorschriften für Einreisen aus Drittstaaten bestehen.

Informationen und Ausnahmegenehmigungen können auch die  Gesundheitsämter an Ihrem vorgesehenen Aufenthaltsort als zuständige Behörden erteilen. Das zuständige lokale Gesundheitsamt finden Sie hier.

Eine Liste mit Links zu den entsprechenden Webseiten der Bundesländer finden Sie hier:

Sollten zurückkehrende Deutsche und deren Familienangehörige, EU-Bürger sowie britische und Staatsangehörige der Schengen Assoziierten Staaten und deren Familienangehörigen, Drittstaatsangehörige mit gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland sowie Reisende mit essentiellen Funktionen über Flughäfen in Großbritannien nach Deutschland reisen und im Transitbereich auf Schwierigkeiten (bspw. beim Einchecken bzw. Weiterflug) stoßen, können Sie sich an die Corona-Hotline der deutschen Botschaft wenden:.

+44 (0)20 7824 1377 (täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet)

Jedoch vermag die Botschaft allenfalls in Fällen zu helfen, in denen Sie eindeutig die Kriterien erfüllen, die für eine Einreise in Deutschland vorliegen müssen.

In der EU gilt die sog. EU-Fluggastrechteverordnung. Sie sieht vor, dass Fluggesellschaften im Falle von erheblichen Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungsleistungen bzw. Betreuungsleistungen (z.B. Mahlzeiten und Hotelübernachtung) erbringen.
Die EU-Kommission hat sog. Auslegungsleitlinien veröffentlicht, um die Lesart der Verordnung zu vereinfachen.
Um Ansprüche geltend zu machen, soll man laut EVZ (Europäisches Verbraucherzentrum) diese Schritte befolgen:

  • Airline informieren: Nehmen Sie Kontakt zur Fluggesellschaft auf, um ihre Ansprüche geltend zu machen.
  • Ausgaben dokumentieren: Bewahren Sie Belege für Hotel, Taxi- oder Verpflegungskosten auf, die aufgrund von Flugverspätung, Ausfall oder Nichtbeförderung entstanden sind.
  • Bestätigung einholen: Lassen Sie sich den Flugausfall, die Verspätung oder Nichtbeförderung schriftlich vom Bodenpersonal der zuständigen Airline bestätigen, möglichst unter Angabe des konkreten Sachverhaltes. Verweigert ein Mitarbeiter ein entsprechendes Schriftstück aufzusetzen, dann lassen Sie sich die Situation von anderen Mitreisenden schriftlich bestätigen.
  • Screenshot bei Online-Beschwerde: Wird ein Online-Beschwerdeformular der Fluggesellschaft ausgefüllt, sollten Sie zur Sicherheit ein Screenshot anfertigen.
  • außergerichtliche Streitbeilegung: Weigert sich die Airline die (berechtigten) Ansprüche innerhalb von 2 Monaten zu erfüllen, empfehlen wir zunächst den Weg der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Leider gibt es keine pauschale Lösung für gestrandete Passagiere. Wer Unterstützung in seinem individuellen Fall benötigt, sollte sich unbedingt an die Verbraucherschutzzentralen wenden. Siehe oben.
Die Deutsche Botschaft hat bereits an die Fluggesellschaften appelliert, Ansprechpartner insbesondere für gestrandete minderjährige Fluggäste zu benennen.
Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) hat dazu online eine Info-Seite eingerichtet.
Fallbeispiele bietet das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ).

Die Rückholaktion der Bundesregierung ist nun weitgehend abgeschlossen

Nach derzeitigem Stand gibt es von Großbritannien nach wie vor freie Flugkapazitäten, die gebucht werden können.

Hotels sind seit dem 24. März von Regierungsseite angewiesen, ihre Türen zu schließen. Es gibt für einige Hotels zwar Ausnahmen, aber diese schließt nicht die Unterbringung von Touristen ein.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der britischen Regierung.

Die Grenzen sind nicht geschlossen, jedoch wurden wieder Grenzkontrollen eingeführt, und die Bewegungsfreiheit wurde beschränkt. Es sollen so wenig Reisebewegungen wie möglich stattfinden. Deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz in Deutschland dürfen jedoch die Grenzen bis nach Deutschland überschreiten. Bei Nachfragen sollen sie erläutern, dass Sie sich auf einer Transitfahrt nach Deutschland befinden (insbesondere durch die Angabe des Wohnsitzes in Deutschland).

Bitte führen sie die von den französischen Behörden geforderte Selbstauskunftggfs. handschriftlich – mit sich.

Bitte beachten Sie, dass nach wie vor nicht alle Grenzübergänge in Deutschland geöffnet haben und dass weiterhin Kontrollen der Bundespolizei erfolgen.

Nach Mitteilung des BMI vom 13. Mai gilt derzeit Folgendes:

Die temporären Binnengrenzkontrollen zu Frankreich, der Schweiz, Österreich werden bis zum 15. Juni 2020 fortgeführt. Am Erfordernis eines triftigen Einreisegrundes wird im Grundsatz festgehalten. Es wird allerdings zusätzliche Erleichterungen für Reisen aus familiären und persönlichen Gründen geben. Zudem werden alle Grenzübergänge zu Frankreich, der Schweiz, Österreich mit Ablauf des 15. Mai wieder geöffnet. Die Kontrolltätigkeiten der Bundespolizei erfolgen ab dann flexibel und risikobasiert, nicht so systematisch wie bisher.

An der Grenze zu Luxemburg enden die Binnengrenzkontrollen mit Ablauf des 15. Mai 2020.

Der Termin zur Einstellung von Grenzkontrollen an der Grenze zu Dänemark befindet sich noch in der Abstimmung mit der dänischen Regierung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des BMI.

Bei Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hinweisen, kann Ihnen die Einreise verwehrt werden. Derzeit ist eine 14-tägige Quarantäne für alle nach Deutschland einreisenden Personen verpflichtend.

Normale Geschäftsreisen sind nicht gestattet. Die Einreise nach Deutschland ist derzeit nur für Beschäftigten mit sogenannten „essential functions“ möglich. Darunter fallen laut Beschluss:

  • Gesundheitspersonal und -forscher, Pflegeberufe
  • Grenzgänger, Transportpersonal im Warenverkehr und anderen notwendigen Bereichen (z.B. Air-Crews)
  • Diplomaten, MitarbeiterInnen internationaler Organisationen, militärisches Personal, humanitäre Helfer soweit in Ausübung ihrer Funktion

Wenn Sie eine „essential function“ erfüllen, lassen Sie sich dies bitte in der nötigen Ausführlichkeit von Ihrem Arbeitgeber bescheinigen.

Bitte beachten Sie, dass es in Deutschland Kontaktbeschränkungen sowie strenge Hygiene- und Abstandsregelungen gibt. Hotels sind weitgehend geschlossen

Wir raten sehr dringend von nicht notwendigen Reisen in das Ausland ab. Es besteht für viele Destinationen ein hohes Risiko, dass Rückreisen nicht mehr angetreten werden können.

Überprüfen Sie kritisch, ob Ihre geplante Reise derzeit wirklich absolut notwendig ist.

Dies gilt für alle Reisen weltweit. Es gilt nicht nur für Reisende ins Vereinigte Königreich, sondern auch für Deutsche, die ihren ständigen Aufenthalt im Vereinigten Königreich haben und für die damit eine Reise nach Deutschland „eine Reise ins Ausland“ wäre.

Reisende in das Vereinigten Königreich bitten wir die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu beachten.

Es sind bisher keine zusätzlichen, durch die Pandemie bedingten Einschränkungen bekannt, da von Haustieren keine Ansteckungsgefahr ausgeht.

Allgemeine Informationen zur Mitnahme von Haustieren finden Sie hier.

Aus Schottland gibt es derzeit keine direkten Verbindungen nach Deutschland. Die Flughäfen Edinburgh, Glasgow, Aberdeen und Newcastle sind allerdings nach wie vor geöffnet und es gibt Flugverbindungen unter anderem nach London, Amsterdam und Paris.

Zugverbindungen von Schottland, beispielsweise von Edinburgh, nach London existieren nach wie vor.

Die Verkehrssituation kann sich allerdings schnell ändern. Bitte rufen Sie für die aktuellen Verkehrssituationen die entsprechenden Websites auf.

Deutsche im Vereinigten Königreich bitten wir die Hinweise des NHS zu beachten:

Wer Husten oder Fieber hat, soll sich selbst und alle anderen Haushaltsmitglieder für 14 Tage isolieren.

Wenn die Krankheit so stark ist, dass eine ärztliche Behandlung erforderlich scheint, bitten wir die Hotline des NHS anzurufen.

Die Hotline ist unter der Nummer 111 innerhalb des Vereinigten Königreichs von Festnetz und Mobiltelefon erreichbar.

Die Hotline ist kostenlos und kann unabhängig davon genutzt werden, ob man beim NHS registriert ist und/oder im Vereinigten Königreich lebt.

Bitte besuchen Sie bei Verdacht auf Coronavirus/Covid-19 keinen Arzt ohne telefonische Vorankündigung.

Bei akuten/ lebensbedrohlichen Erkrankungen bitte immer den Notruf 999 anrufen.

Die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts dient dem Erhalt gewisser Informationen von essentieller Bedeutung, beispielsweise zur Situation im Gastland, Reisebeschränkungen, Naturkatastrophen oder (relevant insbesondere für Entwicklungsländer und touristische Destinationen, an denen der Flugbetrieb eingestellt wurde) Hinweise auf möglicherweise geplante Rückholaktionen.

Die Mitteilungen der Botschaft ersetzen nicht die regelmässige Lektüre von Printmedien oder die Informationen von Nachrichtensendungen. Sie gehen nicht auf Einzelfälle (z.B. Flugausfälle) ein. Betroffene sollen sich gerade in Krisenzeiten jederzeit über die Medien, Reiseveranstalter/Airlines, Flughäfen etc. auf dem Laufenden halten.

Die  Rechts- und Konsularabteilungen der Deutschen Botschaft London und des Generalkonsulats Edinburgh bemühen sich, trotz der gebotenen erheblichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) in wirklichen Notfällen konsularische Dienstleistungen anzubieten.

Weitere Informationen: PassBeglaubigungen, Namenserklärungen, Personalausweise

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Weitere Informationsquellen:

Robert Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin

Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus

Bundesregierung

Reisen: Auswärtiges Amt

Arbeitsrecht, Kurzarbeitergeld: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weiterhin können Sie sich mit Ihrem arbeitsrechtlichen Anliegen an eine/n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt oder - falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind - an Ihre Gewerkschaft wenden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat ergänzend einen FAQ- Bereich für arbeitsschutzrechtliche Fragestellungen hier eingerichtet.

Finanzielle Unterstützungsangebote, zur Kinderbetreuung oder Hilfsangeboten in Krisensituationen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

Reisebeschränkungen/Grenzkontrollen etc.: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (z.B. finanzielle Unterstützung für Unternehmen): Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Lebensmittel, Landwirtschaft, Haustiere: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Forschung, Studium und BAföG: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Luft-, Straßen-, Schienenverkehr, Seeschifffahrt: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Aktuelle Informationen für Passantragsteller

Aufgrund der Coronavirus-/COVID-19-Pandemie sind die Passstellen der deutschen Auslandsvertretungen in London und Edinburgh leider bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Alle bereits vereinbarten Termine sind abgesagt. Wir sind deswegen zurzeit leider nicht in der Lage, neue Passanträge entgegenzunehmen.

Unsere Online-Terminbuchungssysteme für die Passstellen in London und Edinburgh sind bis auf weiteres abgeschaltet. Neue Termine werden wir erst dann wieder freischalten, wenn eine Normalisierung der Lage absehbar wird. Diese Prognose-Entscheidung treffen wir unter Berücksichtigung aller uns zur Verfügung stehenden Erkenntnisse zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Anfragen zu einem derzeit nur spekulativen Zeitpunkt nicht beantworten können.

Diese Einschränkungen des Kundenverkehrs beruhen nicht nur auf einer weltweiten Weisung des Auswärtigen Amts, sondern geschehen auch in Übereinstimmung mit den Instruktionen der britischen Regierung zum Social Distancing. Leider ist uns in dieser, in jüngerer Zeit einmaligen Situation keine andere vernünftige Entscheidung möglich. Nahezu alle britischen oder deutschen Behörden haben ähnliche Maßnahmen ergriffen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Das deutsche Passrecht sieht leider bisher keine Möglichkeiten vor, einen Reisepass online oder per Post zu beantragen. Reisepässe müssen nach geltendem Recht ausnahmslos persönlich beantragt werden, nicht zuletzt deswegen, weil wir für alle biometrischen Reisepässe Ihre Fingerabdrücke aufnehmen müssen. Das ist nur auf unseren Geräten in den Auslandsvertretungen möglich.

Die deutschen Honorarkonsuln im Vereinigten Königreich nehmen zurzeit aus Gründen der Pandemievorsorge ebenfalls keine Anträge mehr an.

Änderungen dieser Ausnahmesituation werden wir auf unserer Website www.uk.diplo.de und als Mitteilung über die Elektronische Registrierung von Deutschen im Ausland („elefand“) für diejenigen, die sich (www.elefand.diplo.de) registriert haben, bekanntgeben.

Notwendige Rückkehr nach Deutschland
Falls Sie dringend/umgehend nach Deutschland zurückkehren wollen/müssen und kein gültiges Reisedokument besitzen, können wir Ihnen in einem Nottermin einen Reiseausweis als Passersatz zur Rückreise nach Deutschland ausstellen. Dieser ist für eine einmalige Einreise und längstens 30 Tage gültig. Bitte melden Sie sich bei der Botschaft London oder dem Generalkonsulat Edinburgh, um einen Nottermin für einen Reiseausweis zu vereinbaren.

Zwingend notwendige Reisebewegungen
Soweit Sie einen regulären Reisepass benötigen, ist eine Antragstellung derzeit nur möglich, wenn Sie aus unabweisbaren dringenden Gründen und in unmittelbarer Zukunft reisen müssen und über kein anderes gültiges Reisedokument verfügen. Bitte schildern Sie uns Ihre Notlage per E-Mail detailliert an London oder Edinburgh und fügen Sie nachvollziehbare Nachweise bei. Ohne plausible Gründe und ohne nachvollziehbare Nachweise sind wir mit unserer Notbesetzung nicht in der Lage, auf Ihren Wunsch einzugehen.

Urlaubspläne stellen in der gegenwärtigen Lage höherer Gewalt keinen ausreichenden Grund für einen Nottermin dar.

Sobald eine Normalisierung der gegenwärtigen Lage erkennbar ist, werden wir die Wiederaufnahme des Passbetriebs auf unserer Website und als Mitteilung über die Elektronische Registrierung von Deutschen im Ausland („elefand“) für diejenigen, die sich registriert haben, bekanntgeben. Ab diesem Zeitpunkt werden wir für Kunden der Botschaft London eine besondere Mailanschrift veröffentlichen, unter der wir - auf individuelle Anfrage - Personen, deren bereits vereinbarter Termin abgesagt werden musste, bevorzugt einen Termin anbieten. Bitte melden Sie sich unter Nennung des Datums Ihres abgesagten Termins, ihrer vollständigen Personaldaten (vollständige Vor-und Familiennamen, Geburtsdatum) sowie Ihrer aktuellen Mobiltelefonnummer, um einen Ersatztermin zu vereinbaren. Kunden des Generalkonsulats Edinburgh werden direkt per Mail verständigt.

Es ist damit zu rechnen, dass eine Normalisierung schrittweise erfolgen muss. Wir werden alle gegebenen Optionen nutzen, um Ihnen die konsularischen Dienstleistungen so früh und so umfangreich wie möglich anbieten zu können. Trotzdem werden Sie mit mehrmonatigen Wartezeiten rechnen müssen.  Es bleibt alternativ immer die Option, Ihren Pass bei einer Passbehörde im Inland zu beantragen.

Im Vereinigten Königreich gibt es keine allgemeine Pass- und/oder Ausweispflicht. Deutsche Staatsangehörige dürfen sich als EU-Bürger im Vereinigten Königreich auch ohne Pass oder Ausweis aufhalten; ein Pass und/oder Ausweis wird nur für die Ein-und Ausreise benötigt. Diese Regelung gilt mindestens bis zum Ende der Übergangszeit am 31.12.2020. Falls Sie für das britische „EU Settlement Scheme“ einen biometrischen Reisepass benötigen: Sie haben bis 30.06.2021 Zeit, diesen Antrag zu stellen; wir können Ihren Passantrag daher leider nicht bevorzugt bearbeiten.

Falls Sie für den Zugang zu britischen Sozialleistungen (Universal Credit, Student Finance usw.) einen Nachweis benötigen, dass Sie derzeit keinen neuen Reisepass beantragen können, senden Sie uns bitte eine Mail mit einem Scan oder einem Foto der Lichtbildseite Ihres letzten Dokuments. Sie erhalten dann eine entsprechende Bescheinigung per Mail. Sofern Sie eine solche Bescheinigung aus anderen Gründen benötigen, übermitteln Sie uns bitte schriftlich die Begründung.

Falls Sie bereits benachrichtigt worden sind, dass Ihr bereits beantragter Pass/Ausweis abholbereit ist, übersenden Sie uns bitte einen selbstadressierten und frankierten Rückumschlag der Royal Mail für eine Übersendung als Einschreiben „Special Delivery“. Sollten Sie noch über gültige alte Dokumente verfügen, legen Sie diese bitte bei. Sie erhalten dann den neuen Pass/ Ausweis und die entwerteten Dokumente so schnell wie möglich per Post. Wahlweise können Sie Ihre bestellten Dokumente in der Botschaft sicher verwahren lassen, bis sich die Lage normalisiert hat.

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