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Informationen zur Pandemielage im Vereinigten Königreich und Hinweise für Reisende

Stand: 17.02.2021

Neueste Entwicklungen

Einreise in das Vereinigte Königreich

  • Seit dem 15. Februar 2021 gilt für Einreisende nach Schottland aus allen Ländern außerhalb der Common Travel Area eine zehntägige Quarantänepflicht in einem Hotel. Die Quarantäne in einem Hotel gilt ausdrücklich auch für alle Einreisenden aus Deutschland. Die Hotelquarantäne ist vorab zu buchen und kostet 1.750 GBP. Nähere Informationen finden sich hier.
  • Seit dem 15. Februar 2021 müssen Einreisende nach England (gilt auch für Reisende, die über England nach Wales reisen), die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Travel-Ban-Land aufgehalten haben (u.a. Portugal, aber derzeit noch nicht Deutschland) neben dem COVID-19-Test vor Einreise 10 Tage Quarantäne in einem Hotel in Großbritannien absolvieren.
  • Für alle anderen Reisenden, u.a. aus Deutschland, gilt ebenfalls zwingend eine 10-tägige Quarantänepflicht (häusliche Isolierung) und die Pflicht, sich elektronisch anzumelden.
  • Seit dem 15. Februar 2021 müssen Einreisende nach England (gilt auch für Reisende, die über England nach Wales reisen) und nach Schottland aus allen Ländern neben dem COVID-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab zwei weitere Tests buchen. Die Buchung muss vor/ bei Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig. Den Fluglinien/ Beförderungsunternehmen ist die Beförderung nach Großbritannien ohne einen Nachweis über die Buchung weiterer Tests nach Einreise untersagt. Informationen zu den Tests nach Einreise können auf der Webseite der britischen Regierung nachgelesen werden.
  • Bei allen Einreisen (touristische Reisen sind verboten) nach England aus allen Ländern muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der bis zur Einreise nicht älter als 3 Tage sein darf. Der negative Testnachweis in Englisch, Französisch, Spanisch, muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Der Nachweis einer Covid-19 Impfung befreit nicht von der voran genannten Testpflicht vor Einreise
  • Für die Einreisen nach Schottland, Wales und Nordirland gelten ähnliche Einreisebeschränkungen

Einreise nach Deutschland

Die Bundesregierung hat zur Verhinderung der Einschleppung mutierter Formen des Corona-Virus mit Wirkung ab dem 30.01.2021 ein grundsätzliches Einreise- und Beförderungsverbot für Reisen aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland beschlossen. Dieses Einreise- und Beförderungsverbot ist bis zum 03.03.2021 verlängert worden. Das Beförderungsverbot gilt für Unternehmen im Flug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Busverkehr. Einzelheiten dazu, welche Personengruppen vom Einreise- Beförderungsverbot ausgenommen sind, entnehmen Sie bitte

  • in den FAQs unter: „Welche tatsächlichen Möglichkeiten habe ich, nach Deutschland zu reisen?“

Achtung:

  • Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Nordirland müssen sich bei Einreise nach Deutschland online anmelden und den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (gilt nicht für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben) in deutscher oder englischer Sprache mitführen. Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein. Es werden sowohl PCR-/ LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, weitere Details finden Sie hier. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt einen Test- und Anmeldungsnachweis vorlegen. Dies gilt auch für Transitreisende.
  • Bitte verfolgen Sie die Informationen auf unserer Homepage und auf unserem Twitter-Feed (@GermanEmbassy). Sobald wir neue Erkenntnisse haben, werden wir diese hier veröffentlichen.

Fragen und Antworten

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Dort wurden zudem  neue Varianten von COVID-19 festgestellt, die offenbar eine noch größere Ansteckungsgefahr bedeutet.

Das Robert-Koch-Institut hat das gesamte Vereinigte Königreich Großbritannien und Norirlandals Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland wird gewarnt.

Die Situation ändert sich ständig. Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/ oder verschärften Restriktionen.

Die vier Landesteile England, Nordirland, Schottland und Wales haben eigene, unterschiedliche Pandemieregeln mit unterschiedlichen und unterschiedlich gestaffelten regionalen Warnstufen (lockdown oder „tiers“ oder „protection levels“, oder „alert levels“).

Diese Warnstufen bringen voneinander abweichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit sich. Detaillierte Informationen finden Sie hier: hier für England, Schottland, Wales, NordirlandGuernsey, Alderney, Jersey und die Isle of Man.

Für England und Schottland gilt seit 05.01.2020 ein „lockdown“. In beiden Landesteilen sind Reisen, auch Auslandsreisen, nur bei Vorliegen zwingender Ausnahmegründe gestattet. Bitte informieren Sie sich vor einer Auslandsreise, ob diese unter den britischen Corona-Restriktionen, in dem für Sie und eventuelle Orte auf Ihrer Reiseroute geltenden Tiers erlaubt ist. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der britischen Regierung.

Hotels und andere Unterkünfte im Vereinigten Königreich sind für Reisende geöffnet, die keine Möglichkeit der Weiterreise haben. Rein touristische Aufenthalte sind nicht gestattet. Der nationale Zugfern- und öffentliche Nahverkehr sind in Betrieb.

Derzeit bestehen Einreiseverbote (keine touristischen Reisen) und Einreisebeschränkungen (Covid-19-Test, Quarantäne) für das Vereinigte Königreich. Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/oder verschärften Restriktionen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Alle Reisenden müssen frühestens 48 Stunden vor Einreise online eine elektronische Anmeldung („Passenger Locator Form“) ausfüllen. Die Anmeldung muss bei der Einreise nachgewiesen werden. Nähere Informationen und den Zugang zum Online-Formular finden Sie auf den Webseiten der britischen Regierung.

  • Seit dem 15. Februar 2021 gilt für Einreisende nach Schottland aus allen Ländern außerhalb der Common Travel Area eine zehntägige Quarantänepflicht in einem Hotel. Die Quarantäne in einem Hotel gilt ausdrücklich auch für alle Einreisenden aus Deutschland. Die Hotelquarantäne ist vorab zu buchen und kostet 1.750 GBP. Nähe Informationen finden sich hier.
  • Seit dem 15. Februar 2021 müssen Einreisende nach England (gilt auch für Reisende, die über England nach Wales reisen), die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Travel-Ban-Land aufgehalten haben (u.a. Portugal, aber derzeit noch nicht Deutschland) neben dem COVID-19-Test vor Einreise 10 Tage Quarantäne in einem Hotel in Großbritannien absolvieren. Während des Hotelaufenthalts finden am zweiten und achten Tag nach Einreise weitere Tests statt. Das Hotel ist vorab über eine Webseite der britischen Regierung zu buchen. Aufenthalt, Verpflegung und die Tests während der Quarantäne kosten 1750 GBP. Verstöße gegen die Quarantänepflicht in einem Hotel und auch falsche Angaben hinsichtlich des Aufenthalts in einem Travel-Ban Land in den 10 Tagen vor Einreise wird mit einer Haftstrafe von bis zu 10 Jahren geahndet.
  • Für alle anderen Reisenden, u.a. aus Deutschland, gilt ebenfalls zwingend eine 10-tägige häusliche Quarantänepflicht und die Pflicht, sich elektronisch anzumelden
  • Seit dem 15. Februar 2021 müssen Einreisende nach England (gilt auch für Reisende, die über England nach Wales reisen) und nach Schottland aus allen Ländern neben dem COVID-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab zwei weitere Tests für den zweiten und achten Tag nach Einreise buchen. Die Buchung muss vor/ bei Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig. Den Fluglinien/ Beförderungsunternehmen ist die Beförderung nach Großbritannien ohne einen Nachweis über die Buchung weiterer Tests nach Einreise untersagt. Informationen zu den Tests nach Einreise  können auf der Webseite der britischen Regierung nachgelesen werden.
  • Bei allen Einreisen (touristische Reisen sind verboten) nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der bis zur Einreise nicht älter als  3 Tage sein darf. Anerkannt werden PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentests (lateral flow Test). Der negative Testnachweis in Englisch, Französisch, Spanisch, muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Der Nachweis einer Covid-19 Impfung befreit nicht von der voran genannten Testpflicht vor Einreise.

Für die Einreisen nach Schottland, Wales und Nordirland gelten ähnliche Einreisbeschränkungen.

Reisende in häuslicher Quarantäne in England haben die Möglichkeit, sich fünf volle Kalendertage nach Einreise (z. B. Einreise am Sonntag, Test frühestens am Freitag) freiwillig einem kostenpflichtigen Covid-19-Test (Test to release) bei einem lizensierten Labor zu unterziehen und bei negativem Testergebnis die häusliche Quarantäne vorzeitig zu beenden. Diese Regelung gilt nur für England und nicht für die anderen Landesteile.

Zuwiderhandlungen gegen die Anmelde- und Quarantänepflichten können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden.

Reisende aus der Republik Irland, von den Kanalinseln und von der Isle of Man sind grundsätzlich von allen Anmelde- und der Quarantänepflichten befreit.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die deutschen Vertretungen keine Einzelfragen zu den britischen Anmelde- und Quarantänebestimmungen beantworten können.

Für Fragen steht Ihnen montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter 0044 800 678 1767 (aus Deutschland) bzw. 0800 678 1767 (aus dem Vereinigten Königreich) zur Verfügung.

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt, jedoch nicht für touristische Zwecke. Alle Transitreisenden, auch Transitreisende im Flughafentransit die sich nur im Transitbereich aufhalten, müssen vor Einreise online die elektronische Anmeldung („Passenger Locator Form“) ausfüllen und einen negativen Covid-19-Test vorlegen.

Die Bundesregierung hat zur Verhinderung der Einschleppung mutierter Formen des Corona-Virus mit Wirkung ab dem 30.01.2021, ein grundsätzliches Einreise- und Beförderungsverbot für Reisen aus dem Vereinigten Königreich nach Deutschland beschlossen. Dieses Einreise- und Beförderungsverbot ist bis zum 03.03.2021 verlängert worden. Das Beförderungsverbot gilt für Unternehmen im Flug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Busverkehr.

Vom Einreise- und Beförderungsverbot sind lediglich folgende Personengruppen ausgenommen:

  • Deutsche und die drittstaatsangehörigen Mitglieder der Kernfamilie (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, minderjährige Kinder und Eltern minderjähriger Kinder), wenn sie gemeinsam mit dem/der Deutschen reisen.
  • Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedsstaaten oder Schengen-assoziierten Staaten (Island, Norwegen, der Schweiz und Lichtenstein)  mit festem (beim Check-In/ Boarding/ Grenzübertritt nachweisbarem) *Wohnsitz in Deutschland sowie
  • Drittstaatsangehörige mit festem (beim Check-In/ Boarding/ Grenzübertritt nachweisbarem) Wohnsitz in Deutschland, die einen Aufenthaltstitel oder ein Visum für den längerfristigen Aufenthalt für Deutschland besitzen, darunter fallen auch: britische Staatsangehörige sowie ihre Familienangehörigen, die (beim Check-In/ Boarding/ Grenzübertritt) nachweisen können, dass sie vor dem 31. Dezember 2020 einen festen Wohnsitz in Deutschland begründet hatten und noch immer einen festen Wohnsitz in Deutschland haben
  • Personen, die nicht nach Deutschland einreisen, sich ausschließlich im Flughafentransit (auf dem Weg in einen Staat außerhalb des Schengen-Raumes) aufhalten und die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllen (bestätigter Weiterflug und soweit erforderlich Flughafentransitvisum).
  • Personen, die aus dringenden humanitären Gründen reisen: Ein dringender humanitärer Grund liegt insbesondere vor, bei

    • Verwandte 1. Grades bei einem Todesfall;
    • Einreise zur Geburt des eigenen Kindes;
    • Zwei Verwandte 1. oder 2. Grades bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten;
    • Einreise zur zwingenden medizinischen Behandlung mit einer . Begleitperson;
    • Einzelfallaufnahme aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben (§ 22 Satz 1, 2. Alternative AufenthG).
  • Gesundheitspersonal (Ärzte und Krankenpfleger)

  • Personen, die im Auftrag der Internationalen Atomenergie-Organisation oder der Vereinten Nationen oder von VN-Organisationen reisen

Achtung:

  • Reisende aus dem Vereinigten Königreich und Nordirland müssen sich bei Einreise nach Deutschland online anmelden und den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (gilt nicht für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben) in deutscher oder englischer Sprache mitführen. Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein. Es werden sowohl PCR-/ LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, weitere Details finden Sie hier. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt einen Test- und Anmeldungsnachweis vorlegen. Dies gilt auch für Transitreisende.

*Die Entscheidung, welche Unterlagen zur Glaubhaftmachung eines Wohnsitzes als ausreichend anerkannt werden, ist eine Entscheidung der Bundespolizei. Auch Luftfahrtgesellschaften prüfen dies oftmals bereits beim Check-In sorgfältig. Für die Glaubhaftmachung eines Wohnsitzes in Deutschland können folgende Dokumente herangezogen werden:

Meldebescheinigungen, Bestätigungen einer Registrierung bei einer Ausländerbehörde, insbesondere im Zusammenhang mit dem EU-Austritt Großbritanniens, Mietverträge, Gehaltsabrechnungen eines deutschen Arbeitgebers, Steuerbescheide, Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Stromrechnungen, Telefon-/Internetrechnungen, Zulassungsbescheinigungen Teil I (Fahrzeugscheine) und vergleichbare Dokumente. In der Regel reicht ein einziges Dokument nicht aus. Je mehr Dokumente die zu beweisende Tatsache stützen, umso besser. Die Botschaft macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass diese Liste nicht abschließend ist.

Die Entscheidung, wer nach Deutschland einreisen darf, trifft ausschließlich die Bundespolizei. Sollten Sie Fragen zu Ihrer Einreise haben, können Sie sich an die Dienststelle der Bundespolizei an Ihrem deutschen Zielflughafen wenden. Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage nach Möglichkeit die angegebene Mailanschrift. Trotz des sehr hohen Anfragevolumens bemüht sich die Bundespolizei, alle Anfragen binnen zwölf Stunden zu beantworten. Die Antwort der Bundespolizei sollten Sie für die Reise ausgedruckt oder abrufbereit auf Ihrem Mobilgerät mit sich führen.

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg
Telefon: 040 50027-0
E-Mail: bpolifh.ham@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Bremen
Telefon: 0421 53616-6
E-Mail: bpolrfh.bre@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover
Telefon: +49 511 7281-1111
E-Mail: bpolifh.haj@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Berlin Brandenburg
Telefon: +49 30 856211-0
E-Mail: bpoli.ber@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf
Telefon: +49 211 9518-0
E-Mail: bpolifh.dus@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Köln/Bonn
Telefon: +49 2203 9522-0
E-Mail: bpolifh.cgn@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Erfurt-Weimar
Telefon: +49 361 22008-0
E-Mail bpoli.erfurt@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Leipzig/Halle
Telefon: +49 34204 736-0
E-Mail: bpoli.leipzig@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Dresden
Telefon: +49 351 881-1600
E-Mail: bpoli.dresden.fh-leitstelle@polizei.bund.de

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 3400-4999
E-Mail: bpold.frankfurt@polizei.bund.de

Bundespolizeirevier Flughafen Saarbrücken
Telefon: +49 6893 9493-0
E-Mail: bpolr.scn@polizei.bund.de

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart
Telefon: +49 711 78781-0
E-Mail: bpolifh.str@polizei.bund.de

Bundespolizei Flughafen München
Telefon: +49 89 97307-0
E-Mail: bpol.muc@polizei.bund.de

Alle Einreisen aus dem Vereinigten Königreich nach Frankreich sind ab dem 31.01.2021 bis auf wenige Ausnahmen verboten. Warenverkehr soll unter den bestehenden Voraussetzungen weiterhin möglich sein. D.h. ein maximal 72 Stunden vorher abgegebener PCR-Test ist negativ. Bei LKW-Fahrern werden auch weiterhin ersatzweise Antigen-Tests (VUI-2020-12-01) dieser Anbieter akzeptiert. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Durchreise durch Frankreich eine Bescheinigung („attestation de déplacement vers la France depuis le Royaume-Uni“) über Zweck und Ziel der Reise bei sich führen müssen. Detaillierte Informationen zu den französischen Regelungen finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt eine Reiseverbot für Flug- und Fährreisen aus dem Vereinigten Königreich in die Niederlande. Es sind nur wenige Ausnahmen zu gelassen. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Durchreisen durch Belgien in andere EU- und Schengenstaaten sind möglich. Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Belgien sowie die Hinweise der belgischen Botschaft in London. Alle Reisenden müssen eine Online-Einreiseanmeldung abgeben. Sofern die Durchreise 48 Stunden nicht übersteigt, sind weder eine Einreiseanmeldung noch der Nachweis eines negativen Covid-Tests erforderlich.

Siehe unter „Welche tatsächlichen Möglichkeiten habe ich, nach Deutschland zu reisen?

Vor Ihrer Reise müssen Sie sich dann über eine digitale Einreiseplattform anmelden, wenn Sie sich in den vorangegangenen zehn Tagen (auch nur kurz) in einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Aufgrund der aufgetretenen Variante wurde das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet). Eine vollständige Liste aller Risikogebiete finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

So funktioniert die digitale Einreiseanmeldung:

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihre Fluglinie, Bahn- oder Fährgesellschaft wird vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen.

Ausgenommen von der Pflicht zur Anmeldung wären folgende Personengruppen. Dies trifft derzeit jedoch nicht auf das Vereinigte Königreich zu:

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise (Transit) in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren.



Sie reisen nach Deutschland ein und haben sich in den vorangegangen zehn Tagen vor der Einreise (auch nur kurz) im Vereinigten Königreich aufgehalten? Dann müssen Sie

  • vor Einreise den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen und
  • sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne: es gilt das Recht des Bundeslandes).

Es dürfen maximal 48 Stunden zwischen der Testentnahme und der Einreise vergangen sein.

Für die Einreise nach Deutschland werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Weitere Details finden Sie hier.

Uns liegen Berichte vor, dass Fluggesellschaften negative Testergebnisse des NHS nicht anerkennen – mit der Begründung, dass der NHS ausdrücklich nicht für internationale Reisen teste.

Der Test kann nicht mehr bei oder unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden. Beförderungsunternehmen wurden von der Bundesregierung aufgefordert, nur Personen zu befördern, die bei Reiseantritt den Testnachweis vorlegen.

Auch bei Einreisen aus Irland nach Deutschland ist ab sofort ein negativer COVID-19-Test vorzulegen. Informationen finden sie hier

Die Quarantäne kann mit einem negativen Testergebnis frühestens fünf Tage nach Einreise beendet werden. Bitte informieren Sie sich über die genauen Quarantäneregelungen bei den Gesundheitsbehörden Ihres Bundeslandes. Ob ein zweiter Test nach Einreise erforderlich ist, klären Sie bitte mit der für Ihren Aufenthaltsort zuständigen Behörde. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie hier.

Eine vollständige Liste aller Risikogebiete finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

Informationen der Bundesländer finden Sie unter den folgenden Links:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Eine allgemeine Übersicht findet sich hier:

Das öffentliche Leben in Deutschland unterliegt erheblichen, sich ständig ändernden Einschränkungen. Die aktuellsten Regelungen finden Sie hier.

Bitte rechnen Sie mit kurzfristigen Änderungen der Lage und neuen und/ oder verschärften Restriktionen.

In der Europäischen Union gilt die sog. EU-Fluggastrechteverordnung. Sie sieht vor, dass Fluggesellschaften im Falle von erheblichen Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungsleistungen bzw. Betreuungsleistungen (z.B. Mahlzeiten und Hotelübernachtung) erbringen. Die EU-Kommission hat sog. Auslegungsleitlinien veröffentlicht, um die Lesart der Verordnung zu vereinfachen.

Um Ansprüche geltend machen zu können, rät das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) zu folgenden Schritten:

  • Airline informieren: Nehmen Sie Kontakt zur Fluggesellschaft auf, um ihre Ansprüche geltend zu machen.
  • Ausgaben dokumentieren: Bewahren Sie Belege für Hotel, Taxi- oder Verpflegungskosten auf, die aufgrund von Flugverspätung, Ausfall oder Nichtbeförderung entstanden sind.
  • Bestätigung einholen: Lassen Sie sich den Flugausfall, die Verspätung oder Nichtbeförderung schriftlich vom Bodenpersonal der zuständigen Airline bestätigen, möglichst unter Angabe des konkreten Sachverhaltes. Verweigert ein Mitarbeiter ein entsprechendes Schriftstück aufzusetzen, dann lassen Sie sich die Situation von anderen Mitreisenden schriftlich bestätigen.
  • Screenshot bei Online-Beschwerde: Wird ein Online-Beschwerdeformular der Fluggesellschaft ausgefüllt, sollten Sie zur Sicherheit einen Screenshot anfertigen.
  • außergerichtliche Streitbeilegung: Weigert sich die Airline die (berechtigten) Ansprüche innerhalb von 2 Monaten zu erfüllen, empfehlen wir zunächst den Weg der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Auch das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) bietet Information zu diesem Thema.

Bitte beachten Sie unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Es bestehen keine zusätzlichen, durch die Pandemie bedingten Einschränkungen für die Mitnahme von Haustieren.

Allgemeine Informationen zur Mitnahme von Haustieren finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die Hinweise des NHS:

  • Falls Sie an Husten und/ oder Fieber und/ oder Geschmacks- und Geruchsverlust und/ oder weiteren Symptomen leiden, müssen Sie sich zusammen mit allen anderen Haushaltsmitgliedern für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben.
  • Falls Sie Beratung zu Ihrem Gesundheitszustand und/oder ärztliche Behandlung benötigen, wenden Sie sich bitte an den NHS 111 Online Coronavirus Service oder rufen Sie die Hotline 111 des NHS an. Die Hotline wird sehr stark nachgefragt. Bitte rechnen Sie mit Verzögerungen. Die kostenlose Hotline steht allen Patienten zur Verfügung, auch Touristen und anderen Besuchern.
  • Bitte besuchen Sie bei Verdacht auf Coronavirus/ Covid-19 keinen Arzt, keine Apotheke oder andere Einrichtung ohne telefonische Vorankündigung.

Die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts soll es Ihnen ermöglichen wichtige Informationen, beispielsweise zur Situation in Ihrem jeweiligen Gastland, Reisebeschränkungen, Naturkatastrophen oder (relevant insbesondere für Entwicklungsländer und touristische Destinationen, an denen der Flugbetrieb eingestellt wurde) Hinweise auf möglicherweise geplante Rückholaktionen.

Die Mitteilungen der Botschaft ersetzen nicht die regelmäßige Lektüre von Printmedien oder die Informationen von Nachrichtensendungen. Sie gehen nicht auf Einzelfälle (z. B. Flugausfälle) ein. Betroffene sollen sich gerade in Krisenzeiten durchgehend über die Medien, Reiseveranstalter/ Luftfahrtgesellschaften, Flughäfen etc. auf dem Laufenden halten.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Weitere Informationsquellen:

Robert Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin

Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus

Bundesregierung

Bundesregierung - Muster-Quarantäneverordnung

Reisen: Auswärtiges Amt

Arbeitsrecht, Kurzarbeitergeld: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weiterhin können Sie sich mit Ihrem arbeitsrechtlichen Anliegen an eine/n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt oder - falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind - an Ihre Gewerkschaft wenden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat ergänzend einen FAQ- Bereich für arbeitsschutzrechtliche Fragestellungen hier eingerichtet.

Finanzielle Unterstützungsangebote, zur Kinderbetreuung oder Hilfsangeboten in Krisensituationen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

Reisebeschränkungen/Grenzkontrollen etc.: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (z.B. finanzielle Unterstützung für Unternehmen): Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Lebensmittel, Landwirtschaft, Haustiere: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Forschung, Studium und BAföG: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Luft-, Straßen-, Schienenverkehr, Seeschifffahrt: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturhttps://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/Corona/corona-uebersicht.html

Aktuelle Informationen für Passantragsteller

Leider ist die Botschaft angesichts der dramatischen Verschärfung der pandemischen Lage und des „National lockdowns“ in England und ähnlichen Restriktionen in Wales und Nordirland gezwungen, die Dienstleistungen der Passstelle der Botschaft ab 11.01.2021 bis auf weiteres zu reduzieren.

Informationen für Passanträge und Personalausweisanträge bei der Botschaft London, sowie bei den Honorarkonsuln

Leider ist das Generalkonsulat angesichts der dramatischen Verschärfung der pandemischen Lage und des „National lockdowns“ in Schottland gezwungen, die Dienstleistungen der Passstelle des Generalkonsulats bis auf weiteres zu reduzieren. 

Informationen für Pass- und Personalausweisanträge beim Generalkonsulat Edinburgh

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