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Informationsveranstaltung der Deutschen Botschaft über neue Regeln zur erleichterten Wiedergutmachungseinbürgerung für Nachkommen von NS-Verfolgten

04.10.2019 - Press release

Der Leiter der Rechts- und Konsularabteilung der Botschaft Hans-Günter Löffler und seine Kolleginnen Juliane Busch und Angela Großmann informieren über die im August in Kraft getretenen Erlassregelungen des Innenministeriums (BMI) zur Wiedergutmachungseinbürgerung  für im Ausland lebende Nachkommen deutscher NS-Verfolgter.

Die Veranstaltung richtet sich an alle in Großbritannien lebende Nachkommen deutscher NS-Verfolgter, die nicht bereits nach Artikel 116 (2) Grundgesetz  Anspruch auf Wiedergutmachung haben und von den neuen Erlassregelungen erfasst sind. Zum begünstigten Personenkreis gehören:

  • vor dem 01. April 1953 ehelich geborene Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Mütter und ausländischer Väter;
  • vor dem 01. Juli 1993 nichteheliche geborene Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Väter und ausländischer Mütter, bei denen die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft nach deutschen Gesetzen vor Vollendung des 23. Lebensjahres wirksam erfolgt war;
  • Kinder, deren deutscher Elternteil im Zusammenhang mit NS-Verfolgungsmaßnahmen eine fremde Staatsangehörigkeit erworben und die deutsche Staatsangehörigkeit verloren hat;
  • Kinder, deren verfolgungsbedingt emigrierte Mütter die deutsche Staatsangehörigkeit durch Eheschließung mit einem ausländischen Mann verloren haben,

sowie deren Abkömmlinge.

Um am 10.10.2019 teilnehmen zu können, melden sie sich bitte hier an:

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